Bilsenkraut – Hyoscyamus niger

Veröffentlicht in Bilsenkraut am Mai 13, 2009 von smu

botan. Name: Hyoscyamus niger
dt. Name: Bilsenkraut
weitere Namen:

Familie: Solanaceae (Nachtschattengewächse)
Vorkommen: Europa, Nordafrika, Südwest- und Zentralasien
Jahreszeit:

Beschreibung:

chem. Zusammensetzung/
Wirkung: Tropanalkaloide: Hyoscyamin, Scopolamin, Atropin
Zubereitung/
Einnahme:

Geschichtliches: Mittelalter: Hexengetränke und -salben
grich./röm. Antike: Zutat zu magischen Getränken

- Pristerin vom Tempel in Delphi rauchte wahrscheinlich Bilsenkraut für ihre Prophezeihungen
- Hamlets Vater und der röm. Herrscher Claudius wurden damit vergiftet.
- Verwendung im Mittelalter zur Beschwörung von Dämonen
- Schmerzmittel bei Hinrichtungen
weitere Infos: Buch: Götterpflanze Bilsenkraut

Betel Nuß – Areca catechu

Veröffentlicht in Uncategorized am Mai 13, 2009 von smu

botan. Name: Areca catechu
dt. Name: Betel Nuß
weitere Namen: Sagopalme, Areca Nuß, Pinang, Siri, Supari (Indien), Ping Lang (China)
Familie: Palmaceae (Palmengewächse)
Vorkommen: Indien, Malaysia, Polynesien, Südpazifische Inseln
Jahreszeit:

Beschreibung:

chem. Zusammensetzung/
Wirkung: Arecolin (selbe Alkaloidgruppe wie Muscarin/Fliegenpilz)
Chavicol, Allylpyrocathechol, Chavibetol
ZNS-stumulierend, beeinflußt Zeitgefühl, Aphrodisiacum
Zubereitung/
Einnahme: 1 Betelnuß mit 1/2g gebranntem Kalk im Mund plazieren
und gelegentlich den rotgefärbten Speichel ausspucken
Geschichtliches: Wird in Indien genommen, wie bei uns Zigaretten und Kaffee
weitere Infos:

Ayahuasca – Banisteriopsis caapi

Veröffentlicht in Uncategorized am Mai 13, 2009 von smu

botan. Name: Banisteriopsis caapi
dt. Name: Ayahuasca
weitere Namen: Caapi, Yaje, Rebe der Toten, Ranke der Seele
Familie: Malpighiaceae
Vorkommen: tropische Zonen Südamerikas, Westindische Inseln
Jahreszeit:

Beschreibung:

chem. Zusammensetzung/
Wirkung: Harmin (ein beta-Carbolin-Alkaloid), Peganum harmala kann als Ersatz für B. caapi verwendet werden.
Erbrechen nach 1/2 Stunde, da normalerweise ein Brechmittel zugefügt wird, anschließend in Kombination mit DMT: farbenprächtige Halluzinationen, Verlust des eigenen Egos
Zubereitung/
Einnahme: Harmin und Harmalin sind MAO-Hemmer, daher ist eine strenge, einwöchige Diät wichtig, sonst besteht Lebensgefahr !!! Harmine wirken für sich alleine nur in hohen Dosen psychoaktiv. Dem Ayahuasca-Trank werden sie hauptsächlich zugesetzt um weitere Pflanzen oral wirksam zu machen, welche sonst den Verdauungstrakt ohne Wirkung passieren würden. Zusätze zu Ayahuasca:
Banisteriopsis rusbyana (DMT), Brugmansia und Datura (Scopolamin), Mimosa hostilis (DMT), Psychotria viridis (DMT)
Geschichtliches: Mannbarkeitsritual der kolumbianischen Tukano-Indianer
weitere Infos: Buch: Ayahuasca
Buch: Ayahuasca Analoge. Pangäische Entheogene
Buch: Ayahuasca-Yage, Der Schamanische Weg zu neuen Erkenntnissen
Buch: DMT, Das Molekül des Bewusstseins
Buch: Psychedelischer Neo-Schamanismus
Buch: Die Reise zum Ich. Psychotherapie mit heilenden Drogen

Alraun – Mandragora officinarum

Veröffentlicht in Alraun am Mai 13, 2009 von smu

botan. Name: Mandragora officinarum
dt. Name: Alraun
weitere Namen:

Familie: Solanaceae (Nachtschattengewächse)
Vorkommen: Südeuropa, Nordafrika, Westasien
Jahreszeit:

Beschreibung:

chem. Zusammensetzung/
Wirkung: Tropan-Alkaloide, Hyoscyamin, Scopolamin, Atropin
Mandragorin. Starke Halluzinationen
Zubereitung/
Einnahme: die Wurzel wird verwendet
Geschichtliches: war lange Zeit als Giftpflanze bekannt und gefürchtet
Im europäischen Volkstum als Allheilmittel und Hexengebräu
weitere Infos: Buch: Der Alraun

Ajuca – Mimosa hostilis

Veröffentlicht in Ajuca am Mai 13, 2009 von smu

botan. Name: Mimosa hostilis
dt. Name: Ajuca
weitere Namen: Jurema
Familie: Leguminosae (Hülsenfrüchtler)
Vorkommen: trop. und warme Zonen beider Hemisphären
Jahreszeit:

Beschreibung:

chem. Zusammensetzung/
Wirkung: ein Alkaloid (identisch mit N,N-Dimethyltryptamin)
Zubereitung/
Einnahme: Wurzel liefert Hauptzutat zu einem Zaubertrank
Geschichtliches: ostbrasilianischer Teilstaat Pernambuco
weitere Infos: „Pflanzen der Götter“

Afrikanische Juckbohne – Mucana pruriens

Veröffentlicht in Afrikanische Juckbohne am Mai 13, 2009 von smu

botan. Name: Mucana pruriens
dt. Name: Afrikanische Juckbohne
weitere Namen:

Familie: Leguminosae (Hülsenfrüchtler)
Vorkommen: trop. und warme Zonen beider Hemisphären
Jahreszeit:

Beschreibung:

chem. Zusammensetzung/
Wirkung: reich an psychomimetischen Wirkstoffen. Kein Halluzinogen,
ändert jedoch die Verhaltensweise in ähnlicher Form
Zubereitung/
Einnahme: zu Pulver zerriebene Samen
Geschichtliches: Indien (gilt auch heute noch als Aphrodisiakum)
weitere Infos: „Pflanzen der Götter“

Hello world!

Veröffentlicht in Uncategorized am Mai 13, 2009 von smu

Psychotrope Substanz

Eine psychotrope Substanz ist ein die Psyche des Menschen beeinflussender Stoff. Man spricht auch von einer psychoaktiven Substanz, Psychotropikum (von griechisch ψυχή = Seele und τρόπος = Richtung), in der Mehrzahl Psychotropika.

Jeder von außen zugeführte Stoff, der Veränderungen der Psyche und des Bewusstseins eines Menschen zur Folge hat, wird als psychoaktiv bezeichnet.

Also laßt uns über diese Dinge Reden

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